DIY-Haare

Haare zum Selbermachen? Ja, wie jetzt?

Also ich mache das so. Man nehme ein Knäuel Wolle. In meinem Fall selbstgefärbte Schafswolle. Mäh! Die lag noch so rum … und passt farblich ganz wunderbar zu meinem Haar.

DIY-Haare

Dann schneidet man jede Menge gleich langer Stücke vom Garn ab und knotet es nach dieser speziellen Technik zusammen. Das ganze ist dann eigentlich schon fertig und nennt sich »Parandi«.

Das Parandi kommt ursprünglich aus Indien (also nicht meines, sondern nur das Parandi an sich), ist passend zum indischen Haar normalerweise schwarz und hat am unteren Ende noch lustige Quasten. Ach nö, dann lieber die europäisierte DIY-Version …

DIY-Haare

Wenn man alle Stränge in eine Richtung legt, kann man schon erahnen, dass es sich hiermit ganz gut flechten lässt.

DIY-Haare

Das ganze wird dann ins eigene Haar eingeflochten (Bei Buntes Chaos wird auch gut erklärt, wie das funktioniert.) und zaubert euch einen wunderschönen langen Rapunzelzopf.

DIY-Haare

Oder es klappt endlich eine romantische Hochsteckfrisur, wie ich sie euch am vergangenen Freitag schon gezeigt habe.

Mein erstes Parandi war übrigens aus knalle-türkisem Bändchengarn. Das sah ziemlich schrecklich aus. Für den Anfang empfehle ich eher eine Garnfarbe, die wenig Kontrast zum eigenen Haar bietet. Überlegt euch einfach, in welcher Farbe ihr euch unter Umständen Strähnchen oder ein Dip-Dye vorstellen könntet, und automatisch habt ihr eine Farbe, die ihr auch als Parandi auf dem Kopf tragen wollt.

Das war mal etwas kreatives aus den Haarlabor. Ich schaue gleich mal, was ich mir dienstags vielleicht noch ins Haar wurschteln kann ;.)

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