Origami-Maske | Tipps und Tricks | Tutorial und kostenlose Schablone

Nachdem euch meine Größenanpassungen auf Instagram zur Origami-Maske von Keiko Olsson so gut passen und ihr noch ein paar Tipps erbeten habt, möchte ich das Thema Mund-Nasen-Bedeckung (oder neudeutsch Community-Maske) nun doch auf meinem Blog aufs Tapet bringen. In einem Instagram-Post ist einfach nicht genug Platz, und das Thema wird uns leider noch eine ganze Zeit begleiten. Setzt euch einfach ein Bookmark zu diesem Beitrag, dann findet ihr immer alles an einer Stelle gesammelt.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Tutorial und kostenlose Schablone

Neben den Maßen für die Größen M und L, stelle ich euch in diesem Post auch eine Schablone zum Einzeichnen zur Verfügung und sammle alle Tipps und Tricks, wie ihr diese Maske vielleicht etwas schneller nähen könnt. Alte Hasen unter euch werden voraussichtlich wenig Neues entdecken, aber das ist ja bei den meisten Projekten so.

Ich hoffe, wir brauchen diese Dinger nicht mehr allzu lange, und dieser Beitrag fungiert nur noch als Relikt aus einer vergangenen Zeit. Solange hoffe ich, dass meine Tipps euch ein wenig beim Nähen helfen können.

Die Original-Anleitung

Die Basis-Anleitung findet ihr auf dem YouTube-Kanal von Keiko Olsson. Dort nennt sie Maße für eine Erwachsen-Maske, die aber für die meisten von uns zu klein ausfällt. Ich finde die dort gezeigte Größe perfekt für Kinder ab 9 Jahren oder für eher kleine Erwachsenen-Köpfe. Am Ende des Videos werden übrigens auch Maße für eine Kinderversion gezeigt, die man für kleinere Kinder ausprobieren kann.

Natürlich ist jeder Kopf, jede Nase und jedes Kinn anders. Deshalb ist die richtige Größe sehr individuell. Wer mit den Originalmaßen nicht klar kommt, kann gerne meine Größenanpassung (siehe unten) verwenden.

Die YouTube-Anleitung ist eine reine Videoanleitung, die ohne erklärenden Text auskommt und somit ohne Englisch-Kenntnisse sehr gut zu verstehen ist. Wer ungern den Pause-Knopf beim ersten Nähen betätigen möchte, kann sich auch hier anhand der Bilder und Erklärungen entlang hangeln. Die Origami-Maske ist wirklich einfach zu nähen. Der Beitrag ist nur so lang geworden, weil ich euch die ein oder andere Abkürzung zeige, damit ihr schnell wieder an eure anderen Nähprojekte kommt.

Ich finde die Idee von Keiko Olsson wirklich großartig. Soweit ich weiß, war es eine der ersten Origami-Masken, von denen hierzulande eine Anleitung aufgeploppt ist. Schaut auch auf ihrem Instagram-Profil vorbei! Sie macht auch sonst zauberhafte, kleine Projekte.

Material für Community-Masken

Da ich kein Textilwissenschaftler bin, kann ich euch nicht sagen, welche Materialien besser oder schlechter für so eine Maske sind. Klar ist, dass so eine selbst genähte Maske keinerlei Schutzwirkung für dich hat, sondern lediglich deine Sprech- und Atemtröpfchen abhalten soll. Dein Material sollte sich mit mindestens 60°C waschen lassen, damit neben Viren auch gleich noch Keime und Bakterien abgetötet werden, die man ja beim Atmen auch nicht vor der Nase haben möchte.

Ich verwende Webware aus 100% Baumwolle, am liebsten bio oder zumindest mehrfach gewaschen, denn man atmet ja beim Tragen ständig durch die Maske durch. Schau dir diesbezüglich bitte auch den Punkt am Ende des Beitrags an, in dem ich beschreibe, wie ich meine Masken wasche.

Auch die Bänder sollen natürlich mit mindestens 60°C waschbar sein. Für diese Maske einen sich elastische Bänder wie kochfeste Wäschegummis. Da Gummibänder derzeit Mangelware sind, kannst du auch gut Bänder aus Jersey zuschneiden. Diese musst du dann vielleicht häufiger erneuern, weil sie auf Dauer der Hitze nicht standhalten und ausleiern. Unten findest du genauere Infos zu den so genannten Jersey-Nudeln.

Maße und Zuschnitt der Größenanpassungen

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Hier findet ihr alle notwendigen Maße für die Größenanpassungen, wenn ihr den Schnitt nach der Video-Anleitung einzeichnet:

Größe M (passend für Damen): ⁠

Zuschnitt: 25,1 cm × 33,6 cm (B×H)
Nahtzugabe: 1 cm (enthalten)
Ecken: 4,2 cm × 4,2 cm
Tunnelumschlag: 1 cm und 1,4 cm
Origami-Faltkante: 4,2 cm

Größe L (passend für Herren): ⁠⠀

Zuschnitt: 26,2 cm × 35 cm (B×H)
Nahtzugabe: 1 cm (enthalten)⁠
Ecken: 4,4 cm × 4,4 cm
Tunnelumschlag: 1 cm und 1,43 cm
Origami-Faltkante: 4,4 cm

Origami-Maske | Tipps und Tricks | zwei Reststücke verwenden

TIPP 1:
Wenn ihr kleinere Stoffreste verwenden möchtet, könnt ihr die Maske wie im Bild zu sehen auch aus zweiverschiedenen Stoffstücken zuschneiden. Durch die benötigte Nahtzugabe von 1 cm (statt des Bruchs) ergibt sich dann ein Maß von 25,1 cm × 17,8 cm (B×H) für Größe M und 26,2 cm × 18,5 cm (B×H) für Größe L, das doppelt zugeschnitten werden muss.

Nahtlinien einzeichnen

Um die Nahtlinien einzuzeichnen, faltest du dein Stoffstück in der Höhe rechts auf rechts und bügelst den Bruch am besten flach. Bei manchen Stoffen reicht es, wenn du die Bruchkante mit dem Fingernagel glatt streichst. Wenn du zwei Rechtecke aus kleinen Stoffstücken (wie bei der grauen Maske) zugeschnitten haben solltest, legst du die beiden Stücke einfach rechts auf rechts aufeinander.

Zeichne die Nahtlinien wie in der Video-Anleitung vorgegeben auf die linke Stoffseite ein. Für die Größe M und L verwendest du einfach die Maße, die ich oben in der Liste angegeben habe. Bei einer Verarbeitung mit zwei Stoffstücken, lässt du an der Bruchkante 1 cm Platz für die Nahtzugabe.

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Mit Schneiderkreide kann man meist nicht präzise genug einzeichnen. So kann es schnell passieren, dass die Maske kleiner oder größer als gewollt wird. Ich verwende zum Einzeichnen gerne einen Trickmarker oder ähnliches. Wenn du keinen besitzt, eigene sich auch ein Kugelschreiber. Er drückt sich selten auf die rechte Stoffseite durch, und wenn du die Maske vor dem Tragen noch mal wäschst, wird die Tinte direkt wieder ausgewaschen.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | kostenlose Schablone

TIPP 2:
Beim Nähen mehrerer Masken lohnt sich das Vorbereiten einer Schablone, die du immer wieder zum Einzeichnen verwenden kannst. das Einzeichnen wird dann zum Kinderspiel. Für Größe M und L habe ich dir jeweils eine Schablone vorbereitet, die sich auf einer DIN-A4-Seite ausdrucken lässt.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Schablone aus Pappe

Lege die Schablone am Stoffbruch bündig und ansonsten mittig (1 cm Abstand zum Stoffrand) auf dein gefaltetes Rechteck und zeichne die Nahtlinien an. Wenn du die Maske aus zwei Stoffstücken zusammensetzt, ist rundherum um die Schablone 1 cm Abstand. Übrigens, wenn du die Schablone auf einen Karton überträgst, lassen sich die Nahtlinien noch einfacher auf den Stoff übertragen.

Die ersten Nähte

Origami-Maske | Tipps und Tricks
Origami-Maske | Tipps und Tricks | Näh-Tutorial

Jetzt kannst du endlich nähen! In den beiden Grafiken siehst du, wie man die Maske aus einem Stoffstück (links) und die Maske aus zwei Stoffstücken (rechts) einzeichnen und näht. Ich achte dabei darauf, immer in der gleichen Reihenfolge zu nähen. Verwende einen normal eingestellten Geradstich.

TIPP 3:
Wenn du mehrere Masken nähst, lege Masken mit und ohne Bruch gesondert, dass du beim Nähen nicht durcheinander kommst. Unterschiedliche Größen musst du nicht sortieren, da sie vom Prinzip her gleich genäht werden.

TIPP 4:
Übrigens, ein Verriegeln der Naht ist nur an den beiden markierten Stellen (siehe Grafik oben) im Bruch nötig, da Nahtanfang und -ende später im Tunnel landen und dort gesichert werden. Das spart dir ein paar weitere Sekunden Zeit, die sich bei einer Massenproduktion durchaus bemerkbar machen.

Verstürzen und wenden

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Schneide alle vier Ecken mit einem Abstand von 1 cm zur Nahtlinie ab, damit du später auf der Innenseite keinen überschüssigen Stoff hast.

TIPP 5:
In der Originalanleitung wird die Nahtzugabe umgebügelt. Ich verzichte darauf und schneide stattdessen die genähten Ecken meistens bist knapp an die Naht heran ab. So lassen sich die Ecken ebenfalls schön ausformen und man spart jede Menge Zeit. Diese Ecken liegen später innen versteckt.

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Wende die Maske durch eine der beiden seitlichen Öffnungen und bügle die Maske glatt. Ja, hier kommt man um’s Bügeln nicht herum, aber da du im nächsten Schritt das Bügeleisen sowieso benötigst, ist es wenigstens schon startklar für den nächsten Schritt.

Nasen- und Kinnbereich der Origami-Maske falten

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Falte beide lange Seiten der Maske 4,2 cm (für die Größe M) oder 4,4 cm (für die Größe L) um und bügle die Faltkanten glatt.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Schablonen-Streifen verwenden

TIPP 6:
Auch hier lohnt sich eine Schablone. Schneide dir einen Streifen aus Pappe in der passenden Breite zu, lege ihn auf die Maske und falte die Kante um den Streifen herum. Die Pappe kannst du einfach mitbügeln. So sparst du dir vor allem beim Nähen mehrerer Masken das Messen, und die Faltung wird automatisch gerade.

Tunnel nähen

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Bügle an den schmalen Seiten zuerst 1 cm Nahtzugabe um und anschließend 1,4 cm (M) oder 1,43 cm (L) für den Tunnel. Dieses Maß ergibt sich aus der Berechnung zur Vergrößerung, und es kommt beim Nähen nicht auf einen einzelnen Millimeter an.

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Steppe den doppelten Umschlag knappkantig ab. Ich stelle die Position der Nadel dafür einfach etwas nach rechts und nähe genau an der Kante entlang.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Tunnel und Ecke zusammen arbeiten

TIPP 7:
Du möchtest den nächsten Schritt direkt in einem Rutsch arbeiten? Kein Problem! Falte den Umschlag um, stecke ihn fest und bereite die Origami-Ecken vor. Wie das geht, siehst du bei der grauen Maske unten. Nähe jetzt mit einem etwas breiteren Zickzackstich so über die Maske, dass du links die Origami-Ecken fixierst und rechts den Tunnel absteppst.

Und noch ein Tipp, damit es später nicht so kniffelig wird:

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Band direkt einlegen

TIPP 8:
Lege schon jetzt dein elastisches Band in den Umschlag ein, dann musst du es später nicht durch den eher engen Tunnel einfädeln. Achte dann beim Nähen des Tunnels darauf, dass du das Band nicht erfasst. Natürlich kannst du Tunnel, Ecken und Band gleichzeitig arbeiten – für mich ist das die schnellste Arbeitsweise. Alle Tipps zum Band findest du im dazugehörigen Punkt weiter unten.

Origami-Ecken nähen

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Origami-Ecke

Falte die verstürzten Ecken so um, dass sie wie auf dem Bild zu sehen bündig an der Tunnelkante anliegen. (Da die graue Maske aus zwei Stoffstücken zusammen gesetzt ist, sieht man hier innen einen anderen Stoff. Lass dich davon nicht verwirren.) Steppe die Origami-Ecken knappkantig ab. Wenn dir dieser Schritt nach ein paar Masken einfach fällt, kannst du ihn bei der nächsten Maske zusammen mit dem Tunnel arbeiten (siehe oben).

Fast wie durch Zauberhand bekommt deine Maske jetzt einen 3D-Effekt, der genug Platz für Nase und Kinn lässt.

Band einfädeln

Origami-Maske | Tipps und Tricks

Deiner Maske fehlt jetzt nur noch ein Band, wenn du es nicht schon direkt in den Tunnelumschlag eingelegt hast (siehe oben). Ich nutze zum Einfädeln klassischerweise eine Sicherheitsnadel.

Das Band der Origami-Maske wird im Normalfall über die Ohren angebracht, weshalb ein elastisches Band benötigt wird. Wähle ein schmales Gummiband oder ein weiches Rundgummi.

Origami-Maske | Tipps und Tricks | Altkleider und Jerseyreste als Band

TIPP 9:
Wenn du kein Gummiband zur Verfügung hast, kannst du auch selbst zugeschnittene Jerseystreifen als Band verwenden. Am besten hat dein Jersey einen Elasthan-Anteil hat, da das Band sonst eventuell zu schnell ausleiert. Du kannst hier entweder Jersey-Reste oder auch kaputte Altkleider aus Jersey – wie ein Shirt oder wie im Bild zu sehen ein Leggings-Bein – nutzen. Schneide einfach 1 cm breite Streifen quer zur Dehnrichtung zu.

Die Länge des Bands ist abhängig vom jeweiligen Träger und vom verwendeten Material. 30 cm pro Seite genügen im Normalfall, und das Band kann später noch enger geknotet werden.

Du kannst mit dem Band natürlich auch herumprobieren und ein langes (nicht zwingend elastisches) Band einfädeln, das hinter dem Kopf gebunden wird. Ich persönlich finde die Variante mit dem Band für die Ohren ausreichend bequem und sehr praktikabel, wenn man nicht den ganzen Tag Maske tragen muss.

Wie soll eine Maske sitzen?

Die Maske soll Nase und Mund bis zum Kinn abdecken und an den Rändern möglichst eng anliegen. Wenn die Maske nicht fest genug sitzt oder die Jersey-Nudeln mit der Zeit ausleiern, lassen sich die Bänder einfach enger knoten.

TIPP 10:
Sollte die Origami-Maske nur am Kinn abstehen und ansonsten passen, kannst du dort mittig einfach einen kleinen Abnäher nähen, den man später von außen kaum sieht.

Ich selbst bin Brillenträgerin und komme mit dieser Maske sehr gut zurecht. Klar, bei einem aufgeregtem Ausatmen kann die Brille schon mal beschlagen. Sollte das zu häufig der Fall sein, sieh dich nach einem Modell mit Draht zum Anpassen um.

Jedes Gesicht ist natürlich anders. Und es gibt sicher Köpfe, auf die diese Maske einfach nicht passen will. Teste dann ein komplett anderes Modell. Denn am Ende soll ja jeder eine passende Maske parat haben. Schreibt gerne in die Kommentare, an welcher Stelle diese Maske bei euch vielleicht nicht gut gesessen hat und mit welcher Maske ihr dann besser klar gekommen seid.

Was muss ich beim Tragen beachten?

Ok, das hat jetzt nicht wirklich etwas mit dem Nähen der Maske zu tun, aber der Vollständigkeit halber, sollte die richtige Masken-Handhabung hier auch noch mal auftauchen:

  • Wasche vor dem Anlegen der Maske deine Hände gründlich mit Seife oder desinfiziere sie zum Beispiel am Supermarkt-Eingang.
  • Achte beim Aufsetzen darauf, dass die Maske oben die Nase abdeckt und unten über das Kinn geht.
  • Habe immer eine Ersatzmaske parat, damit du deine Maske wechseln kannst, wenn sie vom Atmen feucht geworden ist.
  • Vermeide es, die Maske beim Tragen anzufassen. Die Maske sollte vor dem ersten Einsatz zuhause in Ruhe getestet und angepasst werden.
  • Wenn du die Maske abnimmst, fasse am besten nur die Bänder an. Achte als Brillenträger aber unbedingt darauf, dass deine Brille dabei nicht von den Ohren rutscht. Ich spreche da aus Erfahrung …
  • Wasche auch nach dem Abnehmen der Maske wieder deine Hände mit Seife oder desinfiziere sie. Am einfachsten geht das tatsächlich, wenn du für einen Einkauf die Maske zuhause schon aufsetzt und auch zuhause erst wieder abnimmst.
  • Erstelle dir eine Routine, dass du nicht vergisst, die Masken, die an einem Tag von der ganzen Familie benutzt wurden, zu waschen.

Wie wasche ich meine Maske?

Um alles abzutöten, was sich nach dem Tragen so auf der Maske tummelt, wasche ich abends die Masken, die meine Familie tagsüber benutzt hat, folgendermaßen:

Ich starte mit einer schnellen Handwäsche mit unparfümierter Kernseife. Duftstoffe von normalen Waschmitteln können auf die Dauer nerven und sind sicher auch nicht besonders gesund, wenn man häufig durch die Maske atmet. Alleine durch die Seife sind anschließend fett-ummantelte Viren größtenteils schon ausgewaschen, aber ich koche sie trotzdem noch mal schnell durch:

Dazu lege ich die vorgewaschenen Masken in einen Topf und koche parallel dazu im Wasserkocher Wasser auf. Anschließend gieße ich das kochende Wasser über die Masken und lasse alles mindestens 10 Minuten ziehen. Dabei rühre ich alles mehrmals mit einem Rührlöffel aus Holz um. Das Ganze geht natürlich auch auf der Herdplatte, aber die Methode mit dem Wasserkocher ist schneller und energiesparender. Von einem Erhitzen in Mikrowelle oder Backofen rate ich alleine schon wegen einer potentiellen Brandgefahr ab.

Um den Trocknungsvorgang etwas zu beschleunigen, lege ich die ausgekochten Masken auf ein sauberes Frottee-Handtuch und wringe alles zusammen aus. Danach kommen die Masken auf die Leine und sind am nächsten Tag wieder einsatzbereit. Wer besonders ordentlich ist, bügelt noch mal schnell über die Masken.

Habt ihr noch mehr Tipps?

Wenn ihr noch eine Trick für dieses Modell auf Lager habt, kommentiert gerne. Dann haben alle etwas davon!

Origami-Maske | Tipps und Tricks | kostenlose Schablone

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen! Auch wenn wir alle lieber etwas anderes nähen wollen, sollten wir uns trotzdem daran erfreuen, dem ein oder anderen schönen Reststück zu einem sinnvollen Einsatz zu verhelfen.

24 Kommentare

  1. Hallo Petra,
    super erklärt, so lassen sich die Masken schnell nähen. Vielen Dank für die ausführliche Anleitung.
    Liebe Grüße
    Ingrid

    • Liebe Ingrid,
      sehr gerne! Umso schneller wir uns wieder Gedanken um andere Projekte machen können, desto besser.
      Liebe Grüße! Petra

  2. Thank you so much for your tips–I used Google Translate because I can only read English. I have made one of each size!
    Jessica

    • Dear Jessica, thank you so much for your feedback! I’m happy if I can help as many people as possible.
      Best regards, Petra

  3. Ich habe schon etliche der Masken genäht und nach einem halbwegs gelungenen Versuch die Masken zu vergrößern, bin ich froh jetzt erprobte Größen zu finden.
    Ich zeichne die Linien nicht an, sondern arbeite mit einer Schablone zum Ausschneiden, die die Nahtzugabe beinhaltet, und nehme die Markierung auf meiner Nähmaschine, um entsprechend den Abstand zur Kante einzuhalten.

    • Mit Schrägband mache ich am oberen Ende der Maske noch eine 10cm lange Tasche für einen Draht, damit die Maske besser anliegt.

      • Danke dir für diesen Tipp! Das geht natürlich genauso.
        Für kleine, besondere Reste mag ich die Version mit den angezeichneten Nahtlinien am liebsten – da kann man bei gleicher Endgröße auch mal eine schmalere Nahtzugabe wählen. Für Geübte geht es natürlich schneller, die Nahtlinie erst gar nicht einzeichnen zu müssen ;.)

        Eine Version mit Draht wollte ich auch mal ausprobieren, wenn ich die Maske mal länger aufhaben muss. Im nächsten Herbst könnte das auch wichtig werden, wenn die Brille leichter beschlägt.

        Liebe Grüße! Petra

  4. Hallo, ich bin totaler Anfänger und etwas verwirrt.
    Du schreibst ganz oben, zum Einzeichnen der Nahtlinien soll der Stoff links auf links gelegt werden.
    Das würde doch heißen, ich zeichne die Nahtlinie auf der rechten, also der guten Seite?
    Könntest du vielleicht noch ganz kleine Bilder für den verwendeten Stich einfügen? Ich habe nach einer anderen Anleitung einfach alles mit dem geraden Strich genäht. Die „Masken“ sind als allererste Stücke auf einer Uraltmaschine (bestimmt >30Jahre) gar nicht so schlecht geworden, aber ich empfand sie als ziemlich klein. Vielleicht ist das mit anderen Maßen jetzt besser.
    Aber ich habe Schwierigkeiten bei den beiden Umnähungen zum Tunnelzug. Irgendwie habe ich das Gefühl ich habe dort zu wenig Stoff … ;/
    Danke, dass du das hier alles nochmal beschrieben hast!

    • Hallo, da hast du natürlich recht. Ich habe es ausgebessert. Home-Office in Kombination mit Home-Schooling ist für die Konzentration scheinbar nicht besonders dienlich. Danke dir für den Hinweis!
      Der Geradstich ist im Normalfall der richtige Stich. Das kann ein altes Schätzchen auch ganz wunderbar. Habe auch so eine alte Dame als Ersatzmaschine hier.
      Versuche gerne mal die größeren Größen, ich finde das Original für Erwachsene auch eher knapp bemessen. Der Tunnel klappt mit etwas Übung dann auch bestimmt besser.
      Liebe Grüße! Petra

  5. Hallo Petra!
    Deine Anleitung ist wirklich toll. Ich liebe diese Maske!
    Jetzt würde ich sie auch gerne für unseren 8-jährigen Sohn nähen. Gibt es auch ein Schnittmuster, bzw. Maße für eine Kindermaske?
    Ganz liebe Grüße, Diana

    • Hallo Diana,
      die Originalanleitung mit den kleineren Maßen findest du bei Keiko Olsson:
      https://www.youtube.com/watch?v=wDj3DVWK5QU&t=7s

      Für Kinder könnte die normale Größe passen. Am Ende des Videos findet man auch eine noch kleinere Kindergröße.

      Liebe Grüße! Petra

  6. Hallo Petra!

    Danke für diese tolle Anleitung! Ich habe schon einige davon „runtergenäht“ und mit dem Tipp, Schablonen zu machen, geht das wirklich fix! Danke schön!

    Ich habe auch einige Varianten gesehen, wo die langen Bügelkanten abgesteppt werden. Ich stelle mir vor, dass dies noch mal Stabilität gibt und der Stoff sich vielleicht nicht so an die Nase anschmiegt – hast du das zufällig schon ausprobiert und dazu Erfahrungswerte? Wenn nicht, werde ich das wohl noch testen müssen!

    Viele Grüße!
    Anke

  7. Ach und eine Ergänzung: Mir als Brillenträgerin war ein Drahttunnel sehr wichtig – ich habe daher als ersten SChritt ein kleines Knopfloch unter den Stoffbruch genäht und dann nach dem Wenden den Tunnel abgesteppt. Vielleicht hilft das jemandem!

    • Liebe Anke,
      lieben Dank für deine Tipps!
      Die Kante habe ich bisher noch nicht abgesteppt. Aber ich bin gespannt, was du berichtest!
      Liebe Grüße! Petra

  8. Ich habe inzwischen eine ganze Reihe dieser Masken in drei verschiedenen Größen genäht und finde sie echt super.
    Ich habe relativ viele kleine Stoffreste, so dass ich alle mit kontrastfarbenem Futterstoff nähe – das ist für die Kinder dann auch schneller zu sehen, was innen ist. Bei den Kindermasken nähe ich zum Schluss noch ein kleines Webbandstück oben neben der Nase von außen auf, damit sie bei Auf- und Absetz-Situationen „oben“ wiedererkennen (und wir in der Wäsche die Kinder- und Erwachsenenmasken schneller wiederfinden, ohne Größen zu vergleichen).

    Da wir Erwachsenen Brillenträger sind, füge ich nach dem Wenden bei unseren Masken noch Alu-Flachdraht (5mm Breite, ca. 11 cm lang, Enden mit Sandpapier schnell abgerundet) oben ein, indem ich einen Tunnel von 7mm Breite nähe: zwei Kanten (7mm und 11 cm) nähen, Nadel im Stoff lassen, Füßchen heben, Draht in die Maske von der offenen Seite her einfädeln, Füßchen senken und die letzte 7mm Kante des Tunnels schließen.

    Bisher hat das unzählige 60-Grad-Wäschen im Wäschesack gut überstanden, deshalb spare ich mir (bisher?) das Knopfloch.

    Die Jerseynudeln mache ich entweder ganz lang und fädele sie durch beide Tunnel (dann streife ich den geschlossenen Bänderteil über den Kopf und muss nur eine Schleife im Nacken binden), oder ich mache zwei kurze Jerseynudeln für die Ohren, dann mache ich sie so:
    Jerseynudel mit Doppelknoten an einem Ende „sichern“, dann das offene Ende von unten nach oben durch den Tunnel führen, zurück zum „Knotenende“ und zwischen Maskentunnel und Doppelknoten einen Schiebeknoten um die Jerseynudel machen. So kann man bei zunehmenden Ausleiern (oder auch mal spontan) die Länge des Ohrbandes durch verschieben des Knotens verändern und den Sitz anpassen.

    Ein kleines Stück Jerseynudel hängt dann unten am Tunnelende unter dem Schiebeknoten raus, das sieht aber ganz witzig aus, wenn die Farbe gut passt zur Maske.

    • Danke dir ganz lieb für deinen ausführlichen Bericht!
      Da stecken wirklich sehr viele, wertvolle Tipps drin. Die Draht-Variante steht hier immer noch aus – die muss ich unbedingt auch mal in Angriff nehmen.

      Hier bekommt jeder in der Familie individuelle Stoffreste oder zumindest zuordenbare Jerseynudeln. Das ist meine Methode, um die Größen auseinanderzuhalten.

      Liebe Grüße! Petra

  9. Ich verlogge langsamen aber stetig meine Maskennähwerke einzeln 🙂 und heute war endlich die dran, die ich als erste mit den Tutorial-tipss nähte – daher gibts natürlich auch eine Verlinkung: https://amberlight-label.blogspot.com/2020/07/behelfsmaske-nr-17-fur-den-vatertag.html Besser spät als nie ….

    • Die Thematik wird uns wohl noch eine ganze Zeit lang begleiten. Da ist der ein oder andere Maskeneinzelpost vielleicht gar nicht so verkehrt, um immer wieder mal daran zu erinnern, dass Masken helfen können … Eine schöne Herrenmaske ist bei dir entstanden! :.)

  10. Danke für die tollen Tipps, einfach super erklärt.
    Es macht Spaß, die Masken nach deiner Anleitung zu nähen.
    Liebe Grüße Renate

    • Liebe Renate,
      danke dir! Ich muss auch mal wieder einen Schwung nähen … :.)
      Liebe Grüße! Petra

  11. Hallo Zusammen,
    ich lege einen Nasendraht (z.B. Klips vom Gefrierbeutel mind. 2fach) mittig zwischen die Nahtzugabe (lange Seite) und fixiere ihn im Zick Zack Stich. Hilft Brillenträgern unter der Brille die Lücken, um den Nasenrücken noch etwas zu verdichten.
    Beim Bügeln an der Stelle etwas aufpassen. Bisher lassen sich meine gut waschen und wieder in Form legen.

    • Für den Herbst werde ich die Draht-Variante auch mal ausprobieren. Durch den Sommer bin ich ganz gut ohne ausgekommen. Ich darf mich nur nicht aufregen, sonst beschlägt es auch bei warmem Wetter. Aber entspannt bleiben ist sowieso der bessere Zustand … :.D

  12. Used Google translate as well. Have made this mask with the other dimensions. Very happy to have your templates for the larger sizes. This style is a favourite with family and friends here in Canada. Thank you.

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